Ein Sommernachtstraum

Eine Produktion von Possible World, 2018/19

in Kooperation mit dem Ballhaus Ost, Berlin

 

Gefördert durch

die Aktion Mensch

VINCI Stiftung

Herbert-Grünewald-Stiftung


Aufführungen

Ballhaus Ost, Berlin 18. - 20. April 2019 um 20 Uhr  I  7. - 9. Dezember 2018 um 20 Uhr  I  Schauspiel Essen  30. September 2018 um 18 Uhr     Parieté-Gala-Pfefferberg Theater Berlin  23. August 2018 um 19:30  und 21:15 Uhr   I   Ballhaus Ost, Berlin  29. & 30. Juni & 1. Juli 2018 um 20 Uhr   I   öffentl. Generalprobe 15. März 2018 um 19 Uhr   I   PREMIERE: 16. März 2018 um 20 Uhr und 17. & 18. März 2018 um 20 Uhr 

 

"Ich hab ein äußerst seltsames Gesicht gehabt! / Ich hatt´nen Traum – what a weird dream I had – ´s übersteigt die menschliche Intelligenz, zu sagen, was für'n Traum´s war: man is but an ass – n`Esel/ n`Arsch, if he goes about to expound this dream – tried to explain it / mir war, als wär ich / mir war, als hätt ich – no eye has ever heard, no ear has ever seen, no hand has tasted, or tongue felt, or heart described what my dream was like / but man is but a patched fool, wenn er/sie wirklich sagen will, was ich war."

 

Shakespeares Sommernachtstraum ist ein über 400 Jahre altes Verwirrspiel der Menschen, ihrer Körper, ihrer Sprachen, Träume und Gefühle in einem Palast und in einem Wald zur Sommersonnenwende, wo Menschen mit Feen und Tieren ausschweifen.

Eine Kollaboration von Possible World mit Michaela Caspar, The progressive wave /Gal Naor & Matan Zamir, Rajyashree Ramesh, Gabriele Wischmann und Jan-Peter E.R. Sonntag

 

Ein Researchprojekt zu einer Bühnensprache die auf den Parametern der Gebärdensprache basiert. In seiner aktuellen Produktion erforscht das Ensemble Possible World das Potenzial von Sprache als Aktion im Raum. Die Grundlagen sind der Stücktext von William Shakespeare und die Deutsche Gebärdensprache. Das Ensemble besteht aus sechs gehörlosen und zwei hörenden Darstellern sowie zwei Children of deaf adults (Codas). Da Gehörlose in einer visuell-kinästhetischen Weise kommunizieren, die der hörenden Welt ungewohnt erscheint, fordert das international besetzte Ensemble die traditionellen westlichen Grenzen von Sprache und Literatur heraus.

 

Mit TITANIA, THESEUS Eyk Kauly OBERON Gal Naor / PUCKA Anka Böttcher / HIPPOLYTA, PRIMEL, SCHNOCK Peter Marty /  DEMETRIUS, SQUENZ Brian Duffy / EGEUS,  MOTTE, FLAUT Wille Felix Zante / HERMIA Emilia von Heiseler / LYSANDRA, BOHNENBLÜTE Athina Lange HELENA , SENFSAMEN Anne Zander / ZETTEL Okan Seese

 

KONZEPT & REGIE Michaela Caspar / CHOREOGRAFIE The progressive wave - Gal Naor & Matan Zamir / BHARATANATYAM Rajyashree Ramesh / KOMPOSITION & RAUM Jan-Peter E.R. Sonntag / KOSTÜME Gabriele Wischmann / ÜBERTRAGUNG IN DEUTSCHE GEBÄRDENSPRACHE Eyk Kauly u.a. / DRAMATURGISCHE BERATUNG Till Nikolaus von Heiseler / VISUAL VERNACULAR Brian Duffy / LICHTDESIGN  Fabian Eichner  /  PRODUKTION Daniel Schrader - Ballhaus Ost / KOORDINATION Max Neu / ASSISTENZ Kim Kowalewski / FOTOGRAFIE Peter Adamik, Dieter Hartwig, Anton von Heiseler, Jan-Peter E.R. Sonntag / VIDEOS FÜR INTERNETSEITEN Jens Kupsch / INTERNETSEITE Nina Dören /  GEBÄRDENSPRACHDOLMETSCHER UND KOMMUNIKATIONSASSISTENTEN Ulli Steinseifer, Mira Esther Weischet, Stella Papantonatos, Corinna Brenner, Katharina Rerich, Thomas Finkbeiner, Tina Ehrmanner, Florian Köhler, Violeta Blahusch, Isabella Keldany, Katharina Bernstädt / PRAKTIKANTEN Carla Szolansky, Leo Jeagels, Nele Jäger, Anika Loidl, Amelie Kunath, Pia Loebbert

Lord, what fools these mortals be! - Shakespeare


Love can transpose to form and dignity. - Shakespeare

Hermia, Tochter des Egeus, liebt Lysandra. Lysandra liebt Hermia. Auch Demetrius liebt Hermia. Helena liebt Demetrius. Ein Liebespaar entzieht sich dem Zwang der Eltern und den Gesetzen der städtischen Gesellschaft und begibt sich auf die Flucht - in einen Wald. Dort begegnen sich Hippolyta, Königin der Amazonen, Titania, Königin der Elfen – adlige Städter, theaterspielende Handwerker und Elfen auf einer Lichtung in einer Nacht voller Begierden. Sprache verliert ihren Sinn, Körper prallen aufeinander.  Das überschaubare, wohlgeordnete Leben bricht aus seinen Fugen.

 


Die Produktion wird gefördert durch


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