Aktuelles

Durch Nacht zum Licht

Eine Musikperformance

Deutsche Gebärdensprache & Lautsprache

{ Collage aus einer audioreaktiven Darstellung der Ode an die Freude von Ludwig van Beethoven } 

In einem Projekt von Sommerblut/Köln im Rahmen von BTHVN 2020 arbeitet Possible World Teammitglied Michaela Caspar gemeinsam mit Rafael Grombelka  an einer inklusiven Musikperformance:

Im Zentrum der Musikperformance DURCH NACHT ZUM LICHT stehen die Person Ludwig von Beethoven und seine Musik. Taube und hörende Performer*innen, Musiker und ein Videokünstler entwickeln eine neue Form der Darstellung und des gemeinsamen Musizierens. Elemente der Gebärdensprache und der visuellen Darstellung treffen auf Posaune, Trompete, Electronics, Lautsprache und Videokunst. Eine Transformation von Beethovens Musik in zeitgenössische Klangfarben und Visualisierungen entsteht. DURCH NACHT ZUM LICHT ist der Entwurf einer subversiven Utopie.

 

Mit: Performer/Gebärdensprachpoesie: Julia Kulda Hroch, Rafael Grombelka, Trompete & live-electronics: Udo Moll, Posaune & Erweiterungen: Matthias Muche, erzählt von: Michaela Caspar & Wieland Schönfelder, Konzept & Regie: Michaela Caspar/Possible World, Rafael Grombelka, Musik: Sebastian Gramss, Videoarchitektur & Videostill: Ludwig Kuckartz, Kostüme: Hannah Kretke, Produktionsleitung: Elissavet Hasse, Praktikant*innen: Marisa Berg, Karl Frenzel

 

Club Bahnhof Ehrenfeld, Köln, barrierefrei

Premiere: 12. Mai 2020 um 20 Uhr

Im Anschluss an die Performance findet eine Publikumsgespräch statt. Ein Gebärdensprachdolmetscher ist anwesend.

Weitere Vorstellungen: 13. Mai 2020 um 18 Uhr und 20:30 Uhr

Infos: info@sommerblut.de

 

INCARC - inclusive archive

 

Liebe Interessierte, Freunde und Kollegen,

nachdem wir viel Leidenschaft und reichlich Arbeit in das Projekt investiert haben, ist INCARC Ende 2019 online gegangen.

INCARC – inclusive Archive ist eine zentrale Sammelstelle und Plattform (im Arbeitszustand) für inklusive Theaterproduktionen und Performances, die alle Facetten des Gebärdensprachtheaters abdecken soll. Unser Wunsch ist, inklusive, visuelle Arbeiten vor dem Verschwinden zu bewahren (z.B. wenn sie abgespielt sind) und für weitere Arbeitsprozesse zugänglich zu machen.

Die Arbeiten sollen sich mit visuellem Theater, visuellen Spieltechniken, Gebärdensprache oder Sprache als Aktion im Raum auseinandersetzen. Und einen inklusiven Charakter aufweisen. Jede künstlerische Arbeit in diesem Gebiet ist uns willkommen. Es können alte, sehr alte oder neue Arbeiten sein. Jede Arbeit erhält eine Seite bei INCARC. Gerne von überall her.

Wir haben hier noch einmal die Sache hin und her überlegt und sind zu dem Schluss gekommen, dass INCARC eine gute Sache ist. Aber eben eine gute Sache, die Netzwerke und Arbeit erfordert. Wir suchen Kollaborateure, die Lust haben dieses Archiv aufzubauen.

Wer möchte mitmachen?

Bitte schreibt uns - ganz formlos - bei Interesse bis 30. Mai 2020 an mail@possibleworld.eu

Viele Grüße, Possible World

www.incarc.org


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